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Themen

Schwierigkeiten werden nicht dadurch überwunden,

dass sie verschwiegen werden.

[B. Brecht]

 

Lebenskrisen, schwerwiegende Veränderungen, Lebensentscheidungen

Unser Leben ist kein Theaterstück, in dem wir das Drehbuch schreiben. Manchmal überraschen uns Dinge, mit denen wir nie gerechnet hätten. Dann kann alles mühsam, zu viel oder gar sinnlos erscheinen. Oder wir sind gefordert, Entscheidungen zu treffen, die uns nicht leicht fallen, wie zum Beispiel Wechsel des Wohnortes, Veränderungen im Job oder in der Partnerschaft, eine neue Situation mit den Kindern. All das kann uns ganz schön fordern und aus der Bahn werfen.

 

Belastungen, Überforderung, Erschöpfung, Burn-Out

Oft merken wir es viel zu spät: ja, es war schon stressig und wir haben bemerkt, dass wir oft müde und lustlos waren. Und auf einmal geht gar nichts mehr. Man ist einfach nur mehr erschöpft. Und dann muss man auch noch damit umgehen, dass man eben nicht immer funktioniert.

 

Gefühl der inneren Leere und Ziellosigkeit, Orientierungslosigkeit

Wozu das alles? Man fühlt sich nicht mehr wohl in seiner Haut. Vielleicht will man auch etwas verändern – aber was und warum? Oft drehen wir uns im Kreis und finden keine Ziele und haben jegliche Vision verloren. Man fühlt sich leer und weiß nicht weiter.

 

Probleme in Partnerschaft und Familie

Dort, wo wir anderen Menschen nahe sind, werden wir in unseren Gefühlen auch tief berührt. Unsere Partnerschaften und unsere Beziehungen zu Eltern und Kindern prägen uns. Wenn wir uns auf Menschen einlassen, dann werden wir oft reich beschenkt, manchmal aber auch sehr enttäuscht. Unsere Erwartungen an andere und ans uns selbst zwingen uns in Rollen, in denen wir uns auch verlieren können. Und dann summieren sich nichterfüllte Erwartungen, Enttäuschungen, Ratlosigkeit zu Verzweiflung, in der wir nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll.

 

Probleme im beruflichen Umfeld

Wir leben in einer Zeit, in der die beruflichen Herausforderungen einen großen Teil unseres Lebens einnehmen können. Gleichzeitig sind die Arbeitsbedingungen und Anforderungen teilweise entmenschlicht. Unternehmen müssen in einem intensiven Wettbewerb bestehen und geben diesen Druck  an die beteiligten Menschen und die Gesellschaft weiter. Überforderung, Stress, Mobbing, Angst vor dem Verlust der Arbeit, Arbeitslosigkeit sind nur einige Beispiele, die immer mehr unser gesamtes Leben beeinflussen. Und oft hält man so lange durch, bis zum Schluss die Kraft für eine Entscheidung fehlt – eine Entscheidung die notwendig wäre, um etwas zu verändern.

 

Ängste und Panikattacken

Angst ist wichtig, um zu überleben. Aber oft steigern sich Ängste und verlieren den Bezug zur realen Bedrohung. Dann behindern sie uns, indem sie unser Lebensgefühl zernagen und Macht über uns bekommen. Panikattacken sind plötzliche schwere Anfälle von Angst und Lebensbedrohung – oft ohne erkennbaren Anlass. Aus Angst vor der Angst und der nächsten Panikattacke zieht man sich zurück und das Leben wird klein und eng.

 

Zwänge und störende Verhaltensmuster

Andauernd beschäftigen uns dieselben Gedanken, oft ungewollt und fast immer lästig. Oder wir haben das Gefühl, bestimmte Dinge tun zu müssen. Manchmal sind diese Impulse harmlos, aber sie können auch ziemlich erschreckende Inhalte haben. Oder aber Rituale und Handlungen beherrschen den Alltag und beeinflussen das Leben. Ohne zu wollen, muss man einfach immer dieselben Dinge tun. Oft muss man das tun, damit nichts Schlimmes passiert – oder man ist gezwungen, Handlungen in der Gegenrichtung zu vollziehen, damit etwas ungeschehen wird.

 

Depression

Jeder hat manchmal schlechte Stimmung, ist niedergeschlagen oder kann sich nur schwer motivieren, etwas zu tun. Wenn diese Stimmung aber immer öfter oder gar dauernd vorkommt, dann vergeht oft auch die Lebenslust und das eigene Leben erscheint sinnlos und manchmal nicht mehr lebenswert. Oft plagen Schuldgefühle oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Man findet nichts Gutes und Schönes, für das es sich lohnen würde, zu leben. Im besten Fall funktioniert man noch halbwegs um seine Pflichten zu erfüllen. Manchmal aber gibt es sogar den Wunsch, nicht mehr leben zu wollen.

 

Ess-Störungen

Die Essgewohnheiten haben sich schon lange in eine Richtung entwickelt, die nicht immer gut tun. Möglicherweise sorgen sich auch nahe Menschen. Das Nicht-Essen nimmt einen wesentlichen Bestandteil des Lebens ein – fast wie eine Sucht. Oder die Nahrungsaufnahme wird zu einem ständigen Wechsel zwischen nahezu grenzenlosem Essen und Erbrechen. Zuviel oder zu wenig: Wer weiß schon das richtige Maß. Doch fast immer steckt hinter diesen Essgewohnheiten eine lange Geschichte.

 

Suchterkrankungen

Wir alle haben unsere Gewohnheiten und Dinge, die wir nicht lassen können. Der Übergang zur Sucht ist fließend. Wenn die Gewohnheiten ein Ausmaß annehmen, dass jegliche Kontrollmöglichkeit verloren geht, dann beginnt man zu leiden. Oft leiden auch die Umgebung und die Menschen, die uns nahe stehen, unter der Sucht. Die Gewohnheit wurde zur Sucht und schließlich dreht sich fast alles nur mehr um ein Thema.

 

Borderline

Unglaubliche Spannungen führen dazu, dass man zu sich selbst ein recht wechselhaftes Verhältnis hat - sich manchmal sogar selbst verletzt. Auch die Beziehungen zu den Mitmenschen sind sehr wechselhaft und oft werden Beziehungen zu ursprünglich nahen Menschen gänzlich abgebrochen. Das Verhalten ist impulsiv, dann wieder niedergeschlagen.

 

Psychosomatische Beschwerden (somatoforme Störungen)

Psychische Konflikte können sich in körperlichen Beschwerden zeigen. Betroffene Menschen werden dann oft von Ärzten nicht verstanden, die für die Symptome nach körperlichen Ursachen suchen. Umgekehrt heißt das aber auch nicht, dass bestimmte körperliche Beschwerden immer psychische Ursachen haben müssen – eine ärztliche Abklärung ist unbedingt vorzunehmen. Psychosomatische Beschwerden haben oft eine längere Entstehungsgeschichte, können aber auch die Folge von traumatischen Erlebnissen (Unfall, Vergewaltigung …) sein. Beispiele für psychosomatische Erkrankungen: Atmung (Luftnot, Atemhemmung, Hyperventilieren …), Magen-Darm-Trakt (Reizmagen, Reizdarm, Übelkeit, Völlegefühl, Durchfall…), Herz-Kreislauf-System (Druckgefühl, Beklemmungsgefühl …) u.v.m..

 

Umgang mit Krankheit und Tod, Begleitung von

Angehörigen und Betroffenen

Wir alle wissen, dass unser Leben endlich ist. Und wir alle denken manchmal darüber nach oder scheuen uns auch davor, uns dem Thema des Sterbens zu stellen. Und irgendwann passiert es dann – oft auch plötzlich und unerwartet – dass Sterben und Tod für uns zu einem sehr nahen Thema werden. Ein naher Mensch, den wir lieben wird schwer krank oder stirbt. Oder wir sind selbst betroffen und müssen uns mit unserer eigenen Endlichkeit auseinandersetzen. Das ist eine intensive Phase mit vielen Fragen ohne Antworten, mit großer Trauer und oft auch Wut.

Praxis 1020 Wien

Franz-Hochedlinger-Gasse 18/1

Termine nach Vereinbarung